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	<title>neolog consulting</title>
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	<description>Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg in das Social Web.</description>
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		<title>Is Facebook boring? – Nicht in Hamburg!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Kontakt mit alten Schulfreunden halten, sich mit Gleichgesinnten austauschen, die Unternehmensseite betreuen, Serviceangebote zur Verfügung stellen, Werbung schalten, Chatten und beobachten – die Möglichkeiten im größten sozialen Netzwerk sind vielfältig. Und schließlich war es auch der Name „Facebook“, der am vergangenen Wochenende die 150 Teilnehmer des Facebook-Camps (fbcamp) – dem Barcamp rund um Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Kontakt mit alten Schulfreunden halten, sich mit Gleichgesinnten austauschen, die Unternehmensseite betreuen, Serviceangebote zur Verfügung stellen, Werbung schalten, Chatten und beobachten – die Möglichkeiten im größten sozialen Netzwerk sind vielfältig. Und schließlich war es auch der Name „Facebook“, der am vergangenen Wochenende die 150 Teilnehmer des<a href="http://www.fbcamp.de/"> Facebook-Camps </a>(fbcamp) – dem Barcamp rund um Facebook – nach Hamburg lockte.</p>
<p><span id="more-1562"></span></p>
<p><div id="attachment_1564" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1564" title="Sessionplan" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/04/Sessionplan1.jpg" alt="" width="640" height="427" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle (CC BY 2.0) by fbcampDE | flickr.com</p></div><br />
<strong></strong></p>
<p>Wenn Sie sich jetzt fragen: „Was ist eigentlich ein Barcamp?”, dann kann ich Ihnen <a href="http://www.dialog-internet.de/web/de/blog/-/asset_publisher/cH2t/blog/was-ist-eigentlich-ein-barcamp/18204">diesen Beitrag von Jürgen Ertelt</a> und auch <a href="http://t3n.de/news/kolumne-erklar-ichs-meiner-mutter-barcamp-264678/">diese t3n-Kolumne empfehlen</a>. Alle anderen können nahtlos weiterlesen.</p>
<p>Thematisch war bei diesem Barcamp für jeden etwas dabei: für den Community-Manager, den Marketingverantwortlichen, den Texter, den Coder und den Entwickler – sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Wer sich über diesen Beitrag hinaus einen Eindruck verschaffen will und erfahren möchte, womit sich die Teilnehmer thematisch beschäftigt haben, hat <a href="http://www.timetabler.de/events/41c0ec64c961a8bdcc6c18f493eb89d855f47843">an dieser Stelle</a> Zugriff auf den Sessionplan der Veranstaltung.</p>
<p><strong>Globale und lokale Fanseiten</strong></p>
<p>In einer der ersten Sessions beschäftigte sich Philipp Roth von <a href="http://allfacebook.de/">AllFacebook.de</a> mit globalen und lokalen Fanseiten auf Facebook. Am Ende stand wieder die beliebte und oft gehörte Antwort: „Man muss abwägen, und es kommt drauf an.“ Während lokale Seiten im Zweifel schneller auf regionale Ereignisse reagieren können und die Betreuung leichter zu organisieren ist, sind globale Fanseiten in der Umsetzung günstiger, können auf ein breites Themenangebot zurückgreifen und werden von den Nutzern eher wahrgenommen. Zudem muss man wissen, dass Unternehmen wie <a href="http://www.facebook.com//Disney">Disney </a>mit den globalen Seiten durchaus die Möglichkeit haben, Inhalte nur für ausgewählte Länder sichtbar zu machen. Tools wie Wildfire, Conversocial und Buddy Media können Community-Managern dabei eine Menge Arbeit abnehmen.</p>
<p><strong>Is Facebook boring? Zurück in die Nische</strong></p>
<p>„Facebook is boring, what’s next?” lautet der Titel einer weiteren unterhaltsamen Session, in der wir uns mit der Frage beschäftigten, in welche Richtung sich das Social Web weiterentwickeln wird. Im Verlauf der Diskussion wurde klar, dass sich viele Nutzer vor allem eines wünschen: eine stärkere Vernetzung der Dienste. Schickt man einen Tweet ab, so möchte man sich als Nutzer keine Gedanken darüber machen, welche Freunde oder Bekannte man mit dieser Nachricht nicht erreicht hat, und über welches andere soziale Netzwerk die Nachricht ebenfalls gestreut werden sollte. Das ist wahrlich nicht ganz einfach. Die einen sind bei Facebook, der andere auf Google+, der nächste nicht auf Xing und wieder ein anderer nicht auf Twitter anzutreffen.</p>
<p>Und noch eine Überlegung sorgte für Diskussionen: Zurzeit sind rund 900 Millionen Menschen auf Facebook unterwegs. Damit hat sich das Unternehmen weit an die Spitze der sozialen Netzwerke gesetzt, und ein Ende dieser Entwicklung ist im Moment nicht abzusehen. Doch was kommt als Nächstes? Viele Sessionteilnehmer waren der Meinung, das Social Web werde sich wieder mehr in die Nische verlagern – weg von einem großen Netzwerk, hin zu vielen kleinen, die jedes für sich in anderen Bereichen eingesetzt würden: Fotos auf Instagram oder Pinterest, Chatten über WhatsApp, Pflege des beruflichen Netzwerkes über Xing, Fernsehen über Social-TV-Apps usw. Eine interessante Annahme, die deutlich mit den Interessen von Marc Zuckerberg kollidieren dürfte, der dabei ist, ein Netzwerk aufzubauen, das den Nutzer durch den kompletten Tag begleitet und alles andere obsolet macht.</p>
<p><div id="attachment_1566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1566" title="fbcamp" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/04/fbcamp.jpg" alt="" width="640" height="427" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle (CC BY 2.0) by fbcampDE | flickr.com</p></div><br />
<strong></strong></p>
<p>In einer weiteren Session referierten Patrick Schneider, einer von drei Social-Media-Managern des SWR, und Stefanie Assmann, ehemals Vico Research jetzt bei den elbkindern, über den noch sehr jungen Social-TV-Bereich.</p>
<p>Jedem Zuschauer sind die Bauchbinden aus dem Fernsehprogramm bekannt. Doch nur wenigen ist bewusst, dass es kein Kinderspiel ist, die Bauchbinden live mit Tweets zu befüllen. Patrick Schneider stellte in der Session ein Tool vor, das es möglich macht: <a href="http://rundshow.gutjahr.biz/2011/09/soviet-social-tv/">SoViET</a>. Über ein Backend können Beiträge aus dem Social Web ausgewählt, in Listen einsortiert, auf beispielsweise das iPad des Moderators gespielt und durch Schnittstellen zum Fernsehsignal im Livestream eingeblendet werden. Dieses Tool ist unter anderem beim <a href="http://www.einslive.de/magazin/extras/2012/landtagswahl/kandidatencheck/120425_kandidatencheck_kraft.jsp">1LIVE Kandidatencheck</a> und bei der <a href="http://rundshow.tv/">Rundshow </a>im Einsatz. <a href="http://www.guidobuelow.de/2012/01/23/high-tech-trend-social-tv/">Mass Relevance</a> ist ein vergleichbares Tool, was derzeit in den USA zum Einsatz kommt.</p>
<p><iframe width="640" height="395" src="http://www.youtube.com/embed/NA1JujH0pck" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Anschluss stellte Stefanie Assmann die Social-TV-App Couchfunk, die eigens von ProSieben produzierte App <a href="http://topmodel-connect.prosieben.de/">topmodel-connect.prosieben.de</a>, das Social-TV-Format <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,828465,00.html">„Die letzte Spur“</a> und die Check-in-Apps <a href="http://itunes.apple.com/de/app/miso-social-tv/id352823603?mt=8">Miso </a>und <a href="http://getglue.com/">GetGlue</a> vor.</p>
<p>Am Ende blieb nur noch eine Frage: Was wünschen sich eigentlich die Zuschauer? Im Rahmen der Diskussion ergab sich folgende Antwort: Die Zuschauer möchten integriert werden und interagieren können. Allerdings sollte die Interaktion mit dem jeweiligen Format auch Einfluss auf die jeweilige Sendung haben – beispielsweise den Handlungsverlauf ändern, die Fragen in einer Talkshow direkt an den Gast gerichtet werden etc. Diese Art der Interaktion, das betonte Patrick Schneider am Ende, sei nur im Livebetrieb möglich.</p>
<p>Eine Frage bleibt am Ende unbeantwortet: Können Social-TV-Formate wie zum Beispiel die ZDF-Krimiserie „Die letzte Spur“ beide Zielgruppen zugleich zufriedenstellen – die Digital Natives durch die Erweiterung auf den Second Screen und ebenso die „klassischen Fernsehzuschauer“? Es ist ein Drahtseilakt.</p>
<p><strong>Ein gelungenes Barcamp</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=3867457408199"><img class="aligncenter size-full wp-image-1567" title="fbcamp Video" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/04/facebook_camp_video-e1335792830364.jpg" alt="" width="640" height="357" /></a><br />
<strong></strong></p>
<p>Mein Kompliment geht an die Veranstalter! In diesen zwei Tagen wurde allen Teilnehmern eine Menge geboten: interessante und abwechslungsreiche Vorträge auf hohem Niveau, viel Zeit, um sich mit anderen Barcampern auszutauschen, ein nettes Ambiente und die Aussicht, dass es im nächsten Jahr gewiss wieder ein fbcamp geben wird. Ich komme gerne wieder!</p>
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		<title>Eigentlich seid ihr euren Kunden doch völlig egal!</title>
		<link>http://www.neolog-consulting.de/2012/04/eigentlich-seid-ihr-euren-kunden-doch-vollig-egal/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 05:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Bank, liebe Versicherung, lieber Waschmittelhersteller, ich sage es euch ja höchst ungern, aber im Grunde seid ihr Euren Kunden ziemlich egal. Ja, man muss es sogar noch härter formulieren: Ihr gehört weder zu den nächsten Bezugspersonen, noch werdet ihr geliebt. Manchmal findet man euch nicht einmal sympathisch. Warum ich das sage? Weil sich viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bank, liebe Versicherung, lieber Waschmittelhersteller,</p>
<p>ich sage es euch ja höchst ungern, aber im Grunde seid ihr Euren Kunden ziemlich egal. Ja, man muss es sogar noch härter formulieren: Ihr gehört weder zu den nächsten Bezugspersonen, noch werdet ihr geliebt. Manchmal findet man euch nicht einmal sympathisch.</p>
<p><span id="more-1500"></span></p>
<p>Warum ich das sage? Weil sich viele Unternehmen inzwischen im Social Web und vor allem auf Facebook „benehmen“, als wären sie die besten Freunde ihrer Kunden. Nicht genug damit, dass sie es sich im „Vorgarten der Kunden“ gemütlich gemacht haben, sie reden außerdem bei jedem  Thema mit, machen einen auf gute Laune und versuchen, uneingeladen bei Partys zu erscheinen – das ist natürlich nur bildlich gemeint.<br />
</br><br />
<center><div id="attachment_1501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1501" title="facebook_nutzer" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/04/facebook_nutzer-e1334667699103.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: (CC BY-NC 2.0) smileham| flickr.com)</p></div></center><br />
</br></p>
<p>Was ich sagen will ist: Soziale Netzwerke wie Facebook sind in erster Linie privat. Sie dienen der Vernetzung mit Freunden, man möchte dort Spaß haben, sich austauschen, gemeinsame Treffen planen, vielleicht auch Informationen weitergeben – aber immer und jederzeit im Umfeld seiner persönlichen Freunde und Bekannten.</p>
<p>Und egal, wie cool ein Unternehmen daherkommt: Eine Firma, ein Dienstleister, ein Händler etc. stellen für die Menschen auf Facebook &amp; Co. Geschäftsbeziehungen dar, und das sehen diese auch ganz richtig so. Es sind keine Verbindungen, die gleichwertig mit den Freunden oder gar Verwandten in dem sozialen Netzwerk eingestuft werden. Unternehmen sind geduldete Zaungäste – nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Viele Firmen, die diese Plattformen für Marketing und Vertrieb nutzen möchten, vergessen dies augenscheinlich immer wieder gerne. Sie schreiben Dinge, die den Nutzer nicht interessieren. Sie machen Spaß, den niemand lustig findet. Sie posten zu viel und „müllen“ die Timeline zu. Sie wählen einen Ton, der für meinen Kumpel angemessen ist, aber nicht für meinen Versicherer.</p>
<p>Das ist fatal. Denn es führt bei den Kunden dazu, dass sie sich genervt abwenden, das Unternehmen als „unseriös“ erleben und natürlich die Seiten wieder „entfolgen“. Daher sei jedem Unternehmen geraten, es sich im „Vorgarten“ des Kunden nicht allzu häuslich einzurichten. Man sollte trotz aller Emotionalität und Lockerheit in den sozialen Netzen den angemessenen Ton wahren und noch wichtiger: angemessenen Abstand halten. Denn nichts ist unangenehmer, als jemandem „zu nahe“ zu kommt – das gilt im Aufzug genauso wie auf Facebook.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Ohne Google+-Präsenz wird es schwer, sich auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu platzieren“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 05:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einführung von Google+ liegt nun schon einige Zeit zurück, und Google scheint noch einiges in petto zu haben. So startete das Unternehmen Anfang 2012 die personalisierte Suche in Deutschland, und erst kürzlich vermeldete Google, Google+ haben die Grenze von 100 Millionen aktiven Nutzern überschritten. Nun vor wenigen Tagen das Redesign des Netzwerks. Bei all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einführung von Google+ liegt nun schon einige Zeit zurück, und Google scheint noch einiges in petto zu haben. So startete das Unternehmen Anfang 2012 die <a href="http://www.stern.de/digital/online/personalisierte-suche-googles-verzweifelter-angriff-auf-facebook-1772576.html">personalisierte Suche</a> in Deutschland, und erst kürzlich vermeldete Google, Google+ haben die Grenze von <a href="http://www.socialmediastatistik.de/170-mio-angemeldete-und-100-mio-aktive-nutzer-bei-google/">100 Millionen aktiven Nutzern</a> überschritten. Nun vor wenigen Tagen das <a href="http://t3n.de/news/google-redesign-neuer-look-381686/">Redesign </a>des Netzwerks. Bei all den Neuerungen stellen sich Unternehmen eine Frage: Sollte ich mit meiner Firma auf Google+ vertreten sein? Bin ich ohne eine Präsenz in dem Netzwerk über die Google-Suche noch auffindbar? All diese Fragen haben wir auch <a href="https://www.xing.com/profile/Eve_Windmueller">Eve Windmüller</a> gestellt. Sie ist freiberuflicher Internet-Coach, auf das Netzwerk Google+ spezialisiert und hat unsere Geschäftsführerin Sabine Haas auf einer <a href="http://www.krefeld.ihk.de/ihk/info-tag-der-ihk-p984?type=Aktuelles&amp;TRK_MATR_CE_ID=c0a87361:-1cff47ef:117a78e6126:5bb0">Veranstaltung </a>der IHK kennengelernt.</p>
<p><span id="more-1489"></span></p>
<p><div id="attachment_1493" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1493" title="googleplus" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/04/googleplus2.jpg" alt="" width="640" height="426" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: (CC BY 2.0) west.m| flickr.com)</p></div><br />
</br></p>
<p><strong>1. Liebe Frau Windmüller, können Sie sich den Lesern unseres Blogs einmal kurz vorstellen?</strong></p>
<p>Ich arbeitete 25 Jahre in der „Old Economy“ in den Bereichen Export, Fachhandel und großflächiger Einzelhandel in international agierenden Firmen. Neugierig auf Weiterentwicklung wechselte ich in den 90er Jahren in die IT-Industrie. Dort war ich zwei Jahre für die GMX AG und anschließend acht Jahre für Microsoft Deutschland tätig. Jetzt gebe ich mein gesammeltes Wissen an Menschen weiter, die mehr darüber erfahren möchten, wie professionelle Internetrecherche heute aussieht. Mit meiner Firma I<a href="http://www.internet-information-coaching.de/Home.html">nternet Information Coaching</a> vermittle ich digitale Strategien für Unternehmer und Mitarbeiter in Wirtschaft, Handwerk und Wissenschaft, vom Mittelstand bis zum Global Player.</p>
<p><strong>2. Sie haben gemeinsam mit unserer Geschäftsführerin Sabine Haas auf einer Veranstaltung der IHK referiert und haben sich dem Thema Google+ gewidmet. Die Einführung der sozialen Suche durch Google liegt nun schon einige Zeit zurück. Stellt diese personalisierte Suche aus der Sicht der Nutzer tatsächlich eine Verbesserung dar?</strong></p>
<p>Nun, hier mache ich sehr gerne einen kleinen Schwenk in den Bereich Empfehlungsmarketing, der im Internet in den unterschiedlichsten Ausprägungen zu finden ist. Wenn Sie ein Produkt online kaufen, das Sie noch nicht kennen, so werden Sie die Erfahrungsberichte der anderen Nutzer, die dieses Produkt bereits gekauft haben, bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen. Ähnlich verhält es sich im Bereich der Informationen. Das Informationsangebot ist nahezu unüberschaubar. Nehmen wir an, Sie haben in Ihren Kreisen bei Google+ einige Personen, die Ihnen durch ihre fachlich fundierten Beiträge bereits mehrfach positiv aufgefallen sind. Spricht eine dieser Personen nun in Ihrem Interessensgebiet eine Empfehlung für eine bestimmte Seite aus, sei es durch ein „+1“, einen Kommentar oder die Weiterleitung des Artikels mit der Url dieser Seite, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie diese Empfehlung aufgreifen. Sie werten diese Empfehlung sozusagen als Qualitätsgarant für den angebotenen Inhalt. Dies wiederum erleichtert Ihnen deutlich die Auswahl hochwertiger Informationen aus dem bestehenden immensen Informationsüberangebot. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, dass die personalisierte Suche unter Datenschutzaspekten nach wie vor kontrovers diskutiert wird.</p>
<p><strong>3. In der Vergangenheit haben sich viele Agenturen mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Sind die Erkenntnisse darüber, wie man SEO für Unternehmen einsetzen kann, jetzt, nach der Einführung der sozialen Suche, überhaupt noch gültig bzw. relevant?</strong></p>
<p>Die Grundlage von Search Engine Optimization ist das Verständnis des Google-Suchalgorithmus beziehungsweise der Einflussfaktoren. Mit der Einführung der sozialen Suche ist eine neue Stellschraube hinzugekommen. Diese macht jedoch die Kenntnisse um und die Berücksichtigung der anderen Möglichkeiten nicht obsolet. Die Suchalgorithmen werden sich kontinuierlich weiterentwickeln und somit werden auch weiterhin immer neue Stellschrauben hinzukommen, während andere verschwinden. SEO ist also nicht etwas, was man lernt und dann anwendet, sondern ein Feld konsistenter Veränderung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>4. Für viele Unternehmen stellt sich die Frage: „Muss ich meiner Firma nun eine Google+-Präsenz einrichten, oder nicht?“ Die Meinungen sind, was diese Fragestellung betrifft, sehr geteilt. Die einen halten Google+ für ein relevantes Netzwerk – gerade auch im Hinblick auf die Positionierung im Google Ranking – andere halten das Netzwerk für eine leere Hülle, in der sich wenig Interaktion abspielt. Welche Position vertreten Sie?</strong></p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, dass sich Google+ von anderen sozialen Netzwerken deutlich unterscheidet: Bei Google+ handelt es sich um ein „Interessennetzwerk“, in dem eher themenbezogene und professionelle Diskussionen geführt werden. Das Thema Statusupdates wie z. B. „Ich bin gerade in den Bus gestiegen“ findet hier nicht statt.</p>
<p>Bei Google+ kann man nun wirklich nicht von einer leeren Hülle bei Google+ sprechen. Allerdings erschließt sich dem Nutzer dieses Netzwerk nur, wenn er/sie zunächst für sich selbst festlegt, für welche Inhalte beziehungsweise die Beiträge welcher Personen man sich interessiert und diesen folgt. Wenn Sie diese Auswahl nicht treffen, bleibt Ihr „Stream“ (hier werden alle eingehenden Beiträge angezeigt) leer. Hier bietet Google+ neuen Nutzern zahlreiche Hilfestellungen durch verschiedene Userlisten an. Der Umstand, dass Sie ohne Rückbestätigung öffentliche Beiträge dieser von ihnen ausgewählten Personen mitlesen können, ist meiner Meinung nach ein ganz klarer Vorteil gegenüber anderen Netzwerken. Darüber hinaus ermöglicht es die Google+-Suche, gezielt nach Interessensgebieten zu suchen, zu denen Ihnen dann sowohl Personen in Google+, neueste Beiträge im Netzwerk als auch die aktuellsten Informationen aus dem Web (Sparks) angezeigt werden. Dies ermöglicht es natürlich auch Firmen, gezielter nach den für sie relevanten Zielgruppen zu suchen.</p>
<p>Wie Sie wissen, ergibt sich Interaktion immer aus dem Kreis der jeweils Beteiligten. Hat man im ersten Schritt mehrheitlich Personen ausgewählt, die zwar kontinuierlich, aber nur zwei- oder dreimal pro Woche Beiträge veröffentlichen, kann man schnell den Eindruck gewinnen, es gebe wenig bis keine Interaktion. Hier lohnt es sich, einen genaueren Blick in den „Stream“ der betreffenden Person zu werfen. Hier sieht man genau, wie viele Beiträge durchschnittlich veröffentlicht werden, und kann sich dann ein eigenes Interessenportfolio passgenau zusammenstellen. Vor dem Hintergrund der zukünftig sehr engen Verknüpfung der Google+-Inhalte mit den Google-Suchergebnissen, rate ich Unternehmen auf jeden Fall zu einer Google+ Präsenz. Hat man sich zu diesem Schritt entschlossen, wird es ohnehin geraume Zeit in Anspruch nehmen, um eine aktive Community aufzubauen, daher sollte man früh genug beginnen.</p>
<p><strong>5. Sind Unternehmen ohne Google+-Präsenz überhaupt noch in der Lage, sich im Google Ranking sichtbar zu platzieren? Was raten Sie Unternehmen, die auch in Zukunft über Suchabfragen bei Google auffindbar sein wollen?</strong></p>
<p>Meiner Einschätzung nach wird es zukünftig ohne gleichzeitige Präsenz auf Google+ für Unternehmen schwierig sein, Platzierungen auf der begehrten ersten Seite im Google-Ranking zu belegen. Schon jetzt ist auf den amerikanischen Seiten von Google feststellbar, wie eng diese Verknüpfung der Inhalte sein wird – sogar zulasten der AdWords, denn oben rechts stehen auf den ersten drei Platzierungen – Sie ahnen es – Beiträge von Google+ zu dem eingegebenen Suchbegriff. Man sollte sukzessive beginnen, um so für das eigene Unternehmen den richtigen Rhythmus auch hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Ressourcen zu finden. Die in diesem Zusammenhang wichtigsten Kriterien sind Kontinuität und qualitativ wertvolle Inhalte. Dabei müssen die Beiträge durchaus nicht immer aus ihrer Feder stammen, teilen Sie interessante Informationen mit ihrer Community. Amerikanischen Studien zufolge liegt ein ideales Verhältnis hier bei circa 65 bis 70 Prozent eigene Inhalte sowie 30 bis 35 Prozent Inhalte Anderer, die einen hohen Informationswert besitzen.</p>
<p>Oder um es mit diesem einprägsamen englischen Satz zu sagen: „Sharing is Caring!“</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
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		</item>
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		<title>Justin Bieber und der Ford Fiesta – Das Phänomen Instagram</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Plotzki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnern Sie sich noch an Instamatic-Kameras? Im Jahre 1963, also einige Jahre vor meiner Zeit, wurde dieses Kassettenfilmsystem von der Firma Kodak eingeführt. Dieses erlaubte das blitzschnelle Wechseln des Filmes – was im Gegensatz zum aufwendigen Wechseln eines bis dato üblichen Kleinbildfilms doch glatt ein „instant“ im Namen der Serie wert war. Einen ähnlich nostalgischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich noch an <a href="http://camerapedia.wikia.com/wiki/Instamatic">Instamatic-Kameras</a>? Im Jahre 1963, also einige Jahre vor meiner Zeit, wurde dieses Kassettenfilmsystem von der Firma Kodak eingeführt. Dieses erlaubte das blitzschnelle Wechseln des Filmes – was im Gegensatz zum aufwendigen Wechseln eines bis dato üblichen Kleinbildfilms doch glatt ein „instant“ im Namen der Serie wert war. Einen ähnlich nostalgischen Charme versprühen Polaroidkameras – die berühmten Sofortbildkameras –, die sich auch heute noch in Fankreisen großer Beliebtheit erfreuen.</p>
<p>Die alte Welt der „schnellen“ Analogfotografie erlebt dank Smartphones und Kamera-Apps gerade eine Renaissance – ein Trend, der auch gerne als <a href="http://www.flickr.com/groups/iphoneography/">„iPhoneogaphy“</a> bezeichnet wird und eine große Community im Web begeistert. Das Smartphone hat man immer dabei, und mit der entsprechenden App ist ein Foto schnell geschossen. Dieses Foto kann man ohne viel Aufwand dann mit stimmungsvollen Effekten versehen und im Social Web teilen. Die wohl beliebteste der vielen Kamera-Apps ist <a href="http://instagr.am/)">Instagram</a>, die direkt ein eigenes soziales Fotosharing-Netzwerk inklusive Kommentier- und „Gefällt mir“-Funktion mitbringt. Wer sich bei dem Namen der App an das alte Instamatic-System erinnert fühlt, liegt damit nicht falsch. Instagram vereint die nostalgische Optik der alten Kameras mit dem Sofortbildcharme von Polaroids.</p>
<p><span id="more-1469"></span></p>
<p><a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/instagram-e1333118074255.gif"><img class="aligncenter size-large wp-image-1470" title="instagram" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/instagram-e1333118406236.gif" alt="" width="650" height="324" /></a></p>
<p>Seit Oktober 2010 ist die iPhone-Version im <a href="http://itunes.com/apps/instagram/)">AppStore</a> kostenlos erhältlich, eine Version für Android-Geräte <span style="text-decoration: line-through;">ist angekündigt und steht in den Startlöchern</span> ist am <a href="http://t3n.de/news/endlich-instagram-android-374865/" target="_blank">4. April erschienen</a>. Im ersten Quartal 2012 ist die Anzahl der Nutzer bereits um fast 80 Prozent gestiegen. Laut Kevin Systrom, dem kreativen Kopf des Startups, sind es mittlerweile etwa 27 Millionen Nutzer.</p>
<p>Neben der einfachen Usability und der eigenen Community ist die freie API-Schnittstelle eines der Erfolgsgeheimnisse von Instagram, durch die schnell ein großes Angebot an Anwendungen und Produkten von Drittanbietern entstanden ist. Von Diensten wie <a href="http://statigr.am/)">Statigram</a>, mit denen auch Nicht-Mitglieder sich Instagrams ansehen können, über <a href="http://instaprint.me/">Instaprint</a>, einem Drucker, der Instagrams Polaroid-ähnlich Aufnahmen in kleine, „echte“ Fotos verwandelt bis hin zu Mousepads, die mit eigenen Instagrams bedruckt sind, <a href="http://mashable.com/2012/03/03/instagram-products-decor/#5174312-Little-Photo-Album">ist da für jeden etwas dabei</a>.</p>
<p>Das Prinzip „Instagram“ scheint also zu funktionieren. Kein Wunder, dass auch Unternehmen die Plattform als Social-Media-Marketing-Tool entdeckt haben. Besonders für emotionale und visuelle Brands eignet sich Instagram hervorragend, um Markenwelten lebendig auf- und auszubauen. <a href="http://www.psfk.com/2011/01/briskpic-lipton-teams-up-with-instagram-for-hashtag-based-promotion.html"> Lipton</a>, <a href="http://mashable.com/2011/06/02/topshop-instagram-photobooth/">Topshop</a> oder <a href="http://www.fruktcomms.com/levi’s-brazil-taps-into-instagram/">Levi’s</a> haben erste groß angelegte Instagram-Kampagnen gestartet. Kleine Randnotiz nebenbei: Der „Markenaccount“ mit den meisten Followern ist übrigens der von Teenie-Star <a href="http://mashable.com/2012/03/20/justin-bieber-instagram-1-million-followers/)">Justin Bieber</a>. Sein Account war auch der erste, der die 1-Million-Follower-Marke geknackt hat.</p>
<p>Ein besonders gelungener Case ist die <a href="http://blog.webfeuer.at/marketing-mit-instagram-best-practice-ford-startet-fiestagram/">Fiestagram-Kampagne</a> von Ford zum neuen Fiesta. Hauptelemente der sechswöchigen Aktion waren eine <a href="https://www.facebook.com/fordfiesta#!/fordfiesta/app_114120472024228">Facebook-Seite</a> und die Aufforderung, Fotos zu schießen, die thematisch mit einem wöchentlich wechselnden Produktmerkmal des neuen Fahrzeugs zusammenhingen und diese mit dem Hashtag <a href="http://twitter.com/#!/search/realtime/%23Fiestagram" target="_blank">#Fiestagram</a> hochzuladen. Das Ergebnis war ein hoher Social-Media-Buzz und 16.000 von den Nutzern hochgeladene und geteilte Fotos.</p>
<p>Der Erfolg dieser Kampagne lässt darauf hoffen, dass noch weitere spannende folgen werden und vielleicht auch darauf, dass Justin Bieber in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft vom „Instagram-Thron“ gestoßen wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei Beobachtungen zum Fernsehen der Zukunft</title>
		<link>http://www.neolog-consulting.de/2012/03/drei-beobachtungen-zum-fernsehen-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 14:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Apple. Apple TV]]></category>
		<category><![CDATA[Couchfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[Social TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehen scheint im Unterschied zu anderen Medienbranchen (Musikindustrie, Filmindustrie, auf Papier gedruckter Nachrichtenjournalismus) von der digitalen Revolution noch vergleichsweise wenig betroffen. Die Nutzerzahlen steigen nicht nur in Deutschland auf Rekordwerte: Die Menschen gucken mehr Fernsehen denn je. Ich glaube, dieser Blick auf aktuelle Nutzerzahlen und Nutzungsdauer verstellt ein wenig den Blick darauf, dass auch diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehen scheint im Unterschied zu anderen Medienbranchen (Musikindustrie, Filmindustrie, auf Papier gedruckter Nachrichtenjournalismus) von der digitalen Revolution noch vergleichsweise wenig betroffen. Die Nutzerzahlen steigen nicht nur in Deutschland auf Rekordwerte: <a href="http://www.agf.de/agf/presse/?name=Fernsehnutzung%20auf%20Rekordkurs" target="_blank">Die Menschen gucken mehr Fernsehen denn je</a>.</p>
<p>Ich glaube, dieser Blick auf aktuelle Nutzerzahlen und Nutzungsdauer verstellt ein wenig den Blick darauf, dass auch diese Welt gerade vom umwälzenden Medienwandel unserer Zeit erfasst wird. Dazu drei Beobachtungen:</p>
<p><span id="more-1447"></span></p>
<p></br></p>
<p><strong>1. <strong>Fernsehen ist schon lange nicht mehr der einzige Anbieter von Bewegtbild. (Und die anderen Angebote legen gerade erst los.)</strong></strong></p>
<div id="attachment_1462" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1462" title="ipad" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/ipad-e1332171008105.png" alt="" width="640" height="363" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: (CC BY-SA 2.0) Tom Raftery| flickr.com)</p></div>
<p></br></p>
<p>Zunächst vielleicht eine kurze Abgrenzung: Unter „Fernsehen“ verstehe ich das lineare Ausstrahlen von Bewegtbild in einem fixen Zeitschema. Dieses Vorgehen kann in einer digitalen Medienwelt nicht mehr das allgemeine Leitmodell für Bewegtbild sein. Digitale Medien bieten nämlich eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten: zeitversetztes Sehen, Skippen („Vor- und Zurückspulen“), gezielte Auswahl von Inhalten („On-Demand-Abruf“), Einbettung in andere Kontexte (Webseiten etc.), das Weiterverarbeiten und Verändern von Inhalten (Mash-Ups), usw.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass per Broadcast ausgestrahltes Fernsehen (das heißt: einer sendet, viele andere gucken gleichzeitig zu) verschwinden wird. Nutzungskontexte, in denen dies gut passt, wird es weiterhin geben. Aber vielen Motiven lässt sich in anderen Nutzungskontexten mit digitalen Möglichkeiten vermutlich besser begegnen: Wer sich gezielt informieren will, ist mit einem Text, der optional begleitendes Bildmaterial enthält, wahrscheinlich besser aufgehoben als bei der 15-Minuten-Tagesschau. Wer eine Show guckt, die Pausenhofthema ist, nutzt vielleicht lieber ein Angebot, das man mit anderen parallel starten kann und das Facebook integriert. Wer herumzappen will, um zu schauen, was gerade so läuft, findet vielleicht angenehmere Unterhaltung, wenn er nicht lediglich den TV-Sender wechselt, sondern zwischen den Angeboten wandert, die auf seinen bisherigen Nutzungsgewohnheiten, definierten Vorlieben und aktuellen Empfehlungen anderer Nutzer und Freunde basieren.</p>
<p>Das ist heute alles technisch überwiegend möglich. Es existiert ein breites Spektrum an Angeboten von YouTube über Google-TV und Maxdome bis hin zu wie T-Entertain, das viele dieser Möglichkeiten für ein breites Publikum bietet. Bei der Beurteilung von Erfolg und Perspektiven darf man nicht vergessen, dass diese neuen Möglichkeiten (Breitbandanschlüsse, verbreitete Nutzung von Social Media etc.) erst seit ein paar Jahren marktreif sind und nun auf ein halbes Jahrhundert etablierter TV-Kultur prallen. Diese Kultur ändert sich nicht sofort. Aber wenn es passieren wird, passiert es rasant – wie immer bei grundlegenden Veränderungen.</p>
<p></br></p>
<p><strong>2. „<strong>Soziale Medien“ und „Fernsehen“ ergänzen und erweitern einander zu etwas Neuem. (Dessen Gestalt bildet sich gerade erst heraus.)</strong></strong></p>
<p></br></p>
<p style="text-align: center;"><strong><strong><img class="size-full wp-image-1449 aligncenter" title="Twittersuche #polizeiruf" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/polizeiruf.bmp" alt="" width="344" height="548" /></strong></strong></p>
<p></br></p>
<p>Neben der reinen TV-Nutzungsdauer ist auch die <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/media_marktforschung/leisure_time_studie_tv_und_internet_hypen_sich_gegenseitig">Parallelnutzung von TV und Web</a> auf dem Vormarsch. Ich glaube, dass sich beides vortrefflich ergänzt, und dies eine große Perspektive für die Evolution von Fernsehen ist: interessanter Live-Content, bei dem die Menschen via Social Media gemeinsam dabei sein wollen. Mein persönliches Lieblingsbeispiel: 2010 war meine Twitter-Timeline unter dem Hashtag #esc plötzlich voll mit witzigen Kommentaren zu den Auftritten beim European Song Contest. Ich habe daraufhin erst den Fernseher  eingeschaltet und fühlte mich dann aber bestens unterhalten – nicht weil mich die TV-Show an sich interessiert hat, sondern, weil es ausgesprochen unterhaltsam war, mit den „Homies“ aus der Timeline gemeinsam zu gucken, Quatsch zu machen und dann auch tatsächlich mitzufiebern.</p>
<p></br></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1464" title="couchfunk" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/couchfunk1-e1332171142289.jpg" alt="" width="640" height="344" /></p>
<p></br></p>
<p>Fernsehen war ja angeblich schon immer ein elektronisches, gemeinsames Lagerfeuer, und was liegt da näher als „Social Media“? Mittlerweile gibt es in dieser Hinsicht einige systematische Ansätze: Entwicklungen, diese beiden Welten zu verbinden, werden sowohl aus dem Web (z. B. die „Fernsehguck-Community“ <a href="http://www.couchfunk.de/">Couchfunk</a>) als auch aus dem TV heraus (z. B. die interaktive TV-Show „<a href="http://www.wdr.de/tv/sport_zeigler/">Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs</a>“) vorangetrieben.</p>
<p><iframe width="640" height="395" src="http://www.youtube.com/embed/oOhkktGKXZU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
</br></p>
<p><strong>3.</strong> <strong>Fernsehen ist so einfach. (Und die digitale Konvergenz von Internet und Fernsehen ist nicht einfach genug – noch nicht.)</strong></p>
<p></br></p>
<p>Im Web sind insbesondere solche Angebote absurd erfolgreich sind, die „überconvinient“ sind: Google, Amazon, Facebook, iPhone/iPad. Diese Angebote und Geräte leben alle davon, dass sie irre einfach sind. Auch das klassische Fernsehen ist ein gutes Beispiel für eine solche bequeme Angebotsreduktion. Kein lästiges „Hochfahren“ oder Anmelden, einfach einschalten (oder eingeschaltet lassen), und man kann und soll nicht anderes tun, als per Fernbedienung einen Sender zu wählen.</p>
<p>In der zukünftigen digitalen Medienwelt, die Fernsehen, Social Media, On-Demand-Internetinhalte, Lean-back- und Lean-Forward-Nutzung verschmilzen lässt, wird sich nur durchsetzen, was extrem einfach sein wird. Dabei ist heute alles schon da, bloß hat es noch niemand zu einer gut geölten und als Einheit wahrnehmbaren Ganzheit zusammengefügt.</p>
<p>Aber wenn der Anschein nicht trügt, schickt sich das reichste Unternehmen der Welt gerade an, genau das zu tun. Nachdem Apple schon mit dem iPod den Musikmarkt, mit dem iPhone den Mobilfunkmarkt und mit dem iPad den PC-Markt grundlegend verändert hat, ist der nächste Schritt, genau das jetzt mit Fernsehen zu tun.</p>
<p>Ich denke, die Zeichen der Zeit sprechen dafür.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von der Auswahl der Kamera bis zum Schnitt: mein Social-Media-Video-Setup</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 07:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Plotzki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Video]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Cullman]]></category>
		<category><![CDATA[Postproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rode VideoMic]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewegtbild ist ein immer wichtigerer Bestandteil der digitalen Unternehmenskommunikation. Kein Wunder, lassen sich doch viele Geschichten audiovisuell mit einem Video ansprechender erzählen, als dies mit einem Text möglich wäre. Die Zeiten, in denen die Produktion von professionellen Videoinhalten eine sehr kostspielige Angelegenheit war, sind vorbei. Heute kann man bereits mit relativ kostengünstigen Mitteln qualitativ hochwertiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewegtbild ist ein immer wichtigerer <a href="http://www.media-treff.de/index.php/2011/03/10/unternehmen-setzen-in-der-pr-immer-starker-auf-das-internet-und-bewegtbild/">Bestandteil</a> der digitalen Unternehmenskommunikation. Kein Wunder, lassen sich doch viele Geschichten audiovisuell mit einem Video ansprechender erzählen, als dies mit einem Text möglich wäre. Die Zeiten, in denen die Produktion von professionellen Videoinhalten eine sehr kostspielige Angelegenheit war, sind vorbei. Heute kann man bereits mit relativ kostengünstigen Mitteln qualitativ hochwertiges Webvideo produzieren.</p>
<p>Die Möglichkeiten, ein Video-Setup zusammenzustellen, reichen vom <a href="http://gutjahr.biz/2011/04/iphone-video/">einfachen iPhone-Travel Kit</a> für unterwegs, das in jedes Reisegepäck passt und für viele Zwecke absolut ausreichend ist, bis zur aufwendigen Filmausrüstung inklusive Licht- und Audiotechnik, Kameradolly, etc. Mein Video-Setup liegt irgendwo dazwischen.<span id="more-1431"></span></p>
<p><strong>Bild</strong></p>
<div id="attachment_1432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><img class="size-full wp-image-1432" title="canon" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/canon-e1330965362318.jpg" alt="" width="600" height="450" /></strong><p class="wp-caption-text">Bildquelle: (CC BY-NC-SA 2.0) stevegarfield| flickr.com</p></div>
<p></br></p>
<p>Für meine Videoaufnahmen nutze ich die digitale Spiegelreflexkamera <strong>CANON EOS 550D</strong>. Der 18-Megapixel-CMOS-Sensor besticht durch gestochen scharfe HD- und Full-HD-Aufnahmen mit dem DSLR-typischen Filmlook. Für weitere technische Details verweise ich als Amateurfilmer auf die <a href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_SLR/EOS_550D/">Webseite des Herstellers</a>. Der für mich ausschlaggebende Grund, mich für die Kamera zu entscheiden, war der „Wow! Ich will eine Kamera, die genau sowas kann!-Effekt“, als ich <a href="http://vimeo.com/9989885">die ersten Videos dieser Kamera</a> bei Youtube, Vimeo und Co. entdeckt habe. Wenn es schnell gehen soll und die Kamera nicht zur Hand ist, reicht auch die <a href="http://vimeo.com/30578363">Kamera des iPhone 4S</a>, das ich sowieso immer dabei habe, völlig aus und liefert ansprechende Ergebnisse – wenn es richtig schön werden soll, möchte ich allerdings nicht auf meine Kamera von Canon verzichten.</p>
<p><strong>Ton</strong></p>
<div id="attachment_1433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><img class="size-full wp-image-1433" title="rodemicro" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/rodemicro-e1330965408601.jpg" alt="" width="600" height="450" /></strong><p class="wp-caption-text">Bildquelle: (CC BY-NC-SA 2.0)  marcfonteijn | flickr.com</p></div>
<p></br></p>
<p>Eine Schwachstelle der Canon EOS 550D ist definitiv der Sound – da muss man schon ein bisschen tricksen. Das integrierte Mikrofon ist für ordentliche Aufnahmen meiner Meinung nach leider nicht zu gebrauchen. Ich nutze das <a href="http://www.rodemic.com/mics/videomic">Rode VideoMic</a>, ein externes Kondensator-Richtmikrofon, das sich auf dem Blitzschuh der Kamera befestigen lässt und über den integrierten Line-in mit der Kamera verbunden wird. Um die Ergebnisse zu optimieren, habe ich meine Kamera mit der <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/Magic_Lantern_Firmware_Wiki)">Magic Lantern Firmware</a> geupdatet, die nicht nur die automatische Verstärkungsregelung der Kamera deaktiviert (wichtig bei einem externen Mikrofon), sondern einige praktische Filmfunktionen mitbringt. Für einen Überblick über die wertvollen Videoerweiterungen der Firmware verweise ich auf dieses <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/Magic_Lantern_Firmware_Wiki">Wiki</a>.</p>
<p><strong>Zubehör</strong></p>
<p>Damit das Filmen keine allzu wackelige Angelegenheit wird, ist ein <strong>Stativ</strong> unbedingt zu empfehlen. Man sollte hier darauf achten, dass sich der Kopf des Stativs stufenlos und geschmeidig bewegen lässt, da die Aufnahmen ansonsten zu „ruckelig“ werden. Für meine Zwecke hat sich das <a href="http://www.cullmann.de/detail/id/primax-180.html">Primax 180 vom Cullman</a> für völlig ausreichend erwiesen.</p>
<p>Mein Lieblingsspielzeug ist allerdings der <a href="http://www.indisystem.com/products/indiSLIDERmini-Deluxe.html">indiSLIDER Mini Deluxe</a>, eine Art Schienensystem, mit dem sich schöne, ruckelfreie <a href="http://vimeo.com/10891879">Kamerafahrten</a> realisieren lassen. Damit entstehen beinah im Handumdrehen hollywoodreife Einstellungen.</p>
<p><strong>Schnitt und Postproduktion</strong></p>
<div id="attachment_1434" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><img class="size-full wp-image-1434" title="Premiere" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/Premiere-e1330965452244.jpg" alt="" width="600" height="450" /></strong><p class="wp-caption-text">Bildquelle: (CC BY-NC-SA 2.0) Mahmoud Saber | flickr.com</p></div>
<p></br></p>
<p>Den Audio- und Videoschnitt erledige ich mit <a href="http://success.adobe.com/de/de/sem/products/premiere.html?kw=c&amp;sdid=GMYFB&amp;skwcid=TC%7C22749%7Cadobe%20premiere%7C%7CS%7Cb%7C7230130037">Adobe Premiere</a>, eine professionelle Videosoftware, die in puncto Funktionalität allen Wünschen gerecht wird. Einfache Videoprojekte lassen sich aber auch mit der Software <a href="http://www.apple.com/de/ilife/imovie/">Apple iMovie</a> realisieren, die wesentlich günstiger und etwa für das Homevideo vom letzten Sommerurlaub absolut ausreichend ist.</p>
<p>Ich freue mich über Anregungen, Tipps und Tricks in den Kommentaren. Einige Ergebnisse, die mit diesem Setup entstanden sind, finden Sie hier:</p>
<p> <iframe width="600" height="355" src="http://www.youtube.com/embed/eFj0thQbEps" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p> <iframe width="600" height="355" src="http://www.youtube.com/embed/3Echuig4S20" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p><iframe width="600" height="355" src="http://www.youtube.com/embed/QJTS2ciiOFo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Checkliste: In 7 Schritten zur neuen Facebook-Chronik für Unternehmensseiten</title>
		<link>http://www.neolog-consulting.de/2012/03/checkliste-in-7-schritten-zur-neuen-facebook-chronik-fur-unternehmensseiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 14:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fanpage]]></category>
		<category><![CDATA[Timeline]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem bekannt wurde, dass Facebook die neue Chronik für alle User verbindlich machen wird, war für viele klar: Die Umstellung der Facebook-Fanseiten auf das neue Design kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und am Mittwoch war es dann soweit. Seitenadministratoren haben nun bis zum 30. März Zeit, ihre Pages umzustellen. In der Zwischenzeit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem bekannt wurde, dass <a href="http://allfacebook.de/allgemeines/facebook-macht-die-chronik-timeline-fur-alle-zur-pflicht">Facebook die neue Chronik für alle User verbindlich machen</a> wird, war für viele klar: Die Umstellung der Facebook-Fanseiten auf das neue Design kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und am <a href="http://t3n.de/news/facebook-chronik-fanseiten-371772/">Mittwoch</a> war es dann soweit.</p>
<p><span id="more-1420"></span><img class="aligncenter size-full wp-image-1421" title="Screenshot der Coca-Cola-Fanseite" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/Coca-Cola-e1330699125379.jpg" alt="" width="650" height="532" /></p>
<p>Seitenadministratoren haben nun bis zum 30. März Zeit, ihre Pages umzustellen. In der Zwischenzeit ist es möglich, sich eine Vorschau der eigenen Seite in der neuen Optik anzuschauen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1422" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/03/vorschau-e1330699185148.jpg" alt="" width="600" height="101" /></p>
<p>Die Kollegen von t3n fassen in <a href="http://t3n.de/news/facebook-chronik-fanseiten-371772/">diesem Beitrag</a> sehr übersichtlich zusammen, worauf man bei der Umstellung auf das neue Design achten muss und welche Dinge es zu erledigen gilt. Ich habe auf Basis dieses Beitrags eine Checkliste zusammengestellt:</p>
<p><strong>Schritt 1:</strong> <strong>Wählen Sie ein Titelbild mit den Maßen 851&#215;315 Pixel</strong>. (<a href="http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-chronik-richtlinien-fur-das-titelbild-beachten/">Dieser Artikel</a> von Futurebiz sowie ein <a href="http://kaithrun.de/facebook-titelbild-diese-dinge-sind-nicht-erlaubt/">Beitrag von Kai Thrun</a> erklären, worauf man bei der Auswahl des Bildes achten muss.) <a href="http://allfacebook.de/pages/timeline-psd">Hier</a> finden Sie eine Photoshop-Vorlage für die neue Facebook-Timeline.</p>
<p><strong>Schritt 2: Überarbeiten Sie ihre Tabs und Apps. </strong>Die maximale Breite der Tabs und Apps erweitert sich 510 auf 810 Pixel. Befanden sich diese bisher in der linken Navigationsleiste der Facebook-Seite, so sind sie nun in die Leiste unterhalb des Titelbilds gerutscht. Hier können Sie vier Haupt-Apps anzeigen lassen. Welche das sind, bestimmen Sie selbst. Für jede der vier Haupt-Apps können eigene Reiterbilder (111×74 Pixel) ausgewählt werden. <a href="http://blog.schwindt-pr.com/2012/03/01/facebook-chronik-timeline-kaesten-verschieben/">Annette Schwindt</a> erklärt hier sehr anschaulich, wie Sie Apps bzw. Tabs auswählen, verschieben und bearbeiten können.</p>
<p><strong>Schritt 3: Räumen Sie Ihre Chronik auf. </strong>Bevor Ihre Seite mit der neuen Optik online geht, haben Sie die Möglichkeit, bei vergangenen Beiträgen festzulegen, ob diese in der Chronik auftauchen sollen, Sie diese hervorheben oder lieber verbergen möchten.</p>
<p><strong>Schritt 4: Bestimmen Sie neue Einstellungen für Ihre Pinnwand.</strong> Mit der Umstellung kommen auch die moderierten Pinnwände. Sie haben also die Möglichkeit, Beiträge freizuschalten, bevor diese auf Ihrer Fanseite auftauchen. Machen Sie sich Gedanken darüber, wann Sie Beiträge freischalten und wann nicht. Halten Sie diese Richtlinien für alle Mitarbeiter ersichtlich fest. <a href="http://blog.talkabout.de/2012/03/01/die-neuen-funktionen-bei-facebook-verandern-fur-unternehmen-alles/">Mirko Lange</a> gibt in seinem Beitrag hilfreiche Tipps.</p>
<p><strong>Schritt 5: Wie reagieren Sie auf eingehende Nachrichten? </strong>Der One-to-One-Kontakt mit den Fans der Facebook-Seite war bisher immer ein Problem, dem nun Abhilfe geschaffen wurde. Unter dem Titelbild befindet sich der Nachricht-Button, über den der Nutzer direkt mit der Seite Kontakt aufnehmen kann. Mit dieser Funktion ergeben sich ganz neue Möglichkeiten zur Nutzung von Facebook als Dialog-, Service- und Supportkanal, wie <a href="http://blog.talkabout.de/2012/03/01/die-neuen-funktionen-bei-facebook-verandern-fur-unternehmen-alles/">Mirko Lange in seinem Beitrag ausführt</a>. Kai Thrun und Falk Hedemann haben die neue Nachrichtenfunktion bereits <a href="http://kaithrun.de/facebook-pages-einzelgesprache-fuhren-mit-seiten-fuhren-test/">getestet</a>.</p>
<p><strong>Schritt 6: Nutzen Sie die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte zu erzählen. </strong>Coca Cola macht ist vor. Das Unternehmen hat die eigene Chronik mit wichtigen Daten aus der Firmengeschichte bestückt.</p>
<p><strong>Schritt 7: Wählen Sie die zukünftigen Inhalte Ihrer Facebook-Chronik mit Bedacht aus.</strong> Viele werden jetzt mit dem Kopf schütteln und sagen: „Das mussten wir doch schon immer.“ Ja, da haben Sie recht. Doch wie <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2012/03/02/die-neue-facebook-chronik-fur-seiten-alles-wichtige-auf-einen-blick/">Kerstin Hoffmann in Ihrem Beitrag</a> vollkommen richtig herausarbeitet, sind es in Zukunft nicht aufwendig illustrierte Willkommensseiten, die im ersten Kontakt mit dem potenziellen Fan punkten, sondern das Titelbild und Ihre Inhalte. Die rücken weiter in den Vordergrund.</p>
<p>Über folgenden <a href="https://www.facebook.com/about/timeline">Link</a> können Sie die Chronik für Ihre Seite aktivieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestandsaufnahme: Versicherer im Social Web</title>
		<link>http://www.neolog-consulting.de/2012/02/bestandsaufnahme-versicherer-im-social-web/</link>
		<comments>http://www.neolog-consulting.de/2012/02/bestandsaufnahme-versicherer-im-social-web/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Plotzki</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Attensity]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[R+V Versicherung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Gastautor und Branchenkenner Dr. Bernd Tröndle beschrieb <a href="http://www.neolog-consulting.de/2012/01/versicherungsunternehmen-im-social-web-seid-mutiger/">hier im Blog</a> kürzlich, dass einige Versicherungsunternehmen bereits den Schritt in die Welt der sozialen Medien gewagt haben. Er erkannte jedoch Parallelen zu der Zeit vor etwa zehn Jahren, als die Versicherer anfingen, das Internet für sich zu entdecken. Dr. Tröndle stellte fest, dass sich Vorbehalte und Fehler von damals zu wiederholen scheinen. Für den ehemaligen Versicherungsvorstand gibt es nur eine Konsequenz: Versicherungsunternehmen müssen mutiger sein im Social Web.</p>
<p><span id="more-1396"></span></p>
<p><center>
<div id="attachment_1404" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.ruv-blog.de/"><img class="size-full wp-image-1404" title="rv_blog" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/rv_blog-e1329905355821.jpg" alt="" width="600" height="564" /></a><p class="wp-caption-text">(Screenshot von www.ruv-blog.de/)</p></div>
<p></center><br />
</br></p>
<p>Diesen Eindruck bestätigt auch eine <a href="http://www.neolog-consulting.de/2012/02/studie-versicherer-unterschatzen-das-potenzial-von-social-media/">Studie der Firma Attensity</a>, die den deutschen Versicherern bescheinigt, das Potenzial der sozialen Medien zu unterschätzen und ihren US-amerikanischen Kollegen um vier bis fünf Jahre hinterher zu hinken. Für einen detaillierten, umfassenden Einblick in die Thematik sei ein Blick in die Studie empfohlen.</p>
<p></br></p>
<p>Mich interessiert nun, wie es denn in der Praxis aussieht. Ich habe mir einmal angeschaut, welche Versicherer tatsächlich schon in den sozialen Netzwerken vertreten sind. Das Ergebnis meiner Recherche ist eine Auflistung von deutschen Versicherungsunternehmen und den Links zu ihren Präsenzen im Social Web.</p>
<p></br><br />
<center><iframe width="600" height="355" src="http://www.youtube.com/embed/vvqgcZOd5d4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center><br />
</br></p>
<p>Auffällig ist, dass die Bandbreite der Nutzung ziemlich groß ist. Eine klassische Webseite haben alle Unternehmen. Viele bieten darüber hinaus keine Informations- bzw. Interaktionsplattformen an – einige wenige sind auch bei Facebook und/oder Twitter vertreten. Als Best-Practice-Beispiel kann man sicherlich die R+V Versicherungsgruppe ansehen. Neben der <a href="http://www.ruv.de/">Webseite,</a> den Twitter-Accounts <a href="https://twitter.com/#!/ruv_de">@ruv_de</a> und <a href="https://twitter.com/#!/ruv24_de">@ruv24_de</a>, den Facebook-Seiten <a href="https://www.facebook.com/ruv.de" target="_blank">https://www.facebook.com/ruv.de</a> und <a href="https://www.facebook.com/rv24.de" target="_blank">https://www.facebook.com/rv24.de</a>, einem <a href="https://www.xing.com/companies/r%252Bvversicherung/updates">Xing-Profil</a>, einem <a href="http://www.youtube.com/user/ruvde">Youtube-Account</a> und einem <a href="http://www.ruv-blog.de/">Blog </a>betreibt der Versicherer einen <a href="http://www.ruv-newsroom.de/">Social-Media-Newsroom</a>, der die Aktivitäten aller Kanäle aggregiert auf einer Seite darstellt. Hier wird wirklich die komplette Bandbreite ausgeschöpft. Leider ist dies aber ein Einzelfall. Im Großen und Ganzen bestätigt sich das Bild, das die Attensity-Studie aufzeigt: Es gibt noch Nachholbedarf!</p>
<p></br><br />
<center>
<div id="attachment_1400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/Versicherungen_im_Social_Web.pdf"><img class="size-large wp-image-1400  " title="Tabelle Versicherungen im Social Web" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/tabelle-1024x566.jpg" alt="" width="614" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">(Screenshot eines Ausschnitts der Tabelle)</p></div>
<p></center><br />
</br></p>
<p>Damit Sie sich einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten der deutschen Versicherer verschaffen können, stellen wir Ihnen gerne die <a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/Versicherungen_im_Social_Web_aktuell.pdf" target="_blank">Liste </a>zur Verfügung. Machen Sie sich selbst ein Bild und lassen Sie uns wissen, wenn wir noch ein gutes oder auch schlechtes Beispiel ergänzen können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Nachfolger von Raucherpause und Kaffeeküche: Social Collaboration im Unternehmen</title>
		<link>http://www.neolog-consulting.de/2012/02/der-nachfolger-von-raucherpause-und-kaffeekuche-social-collaboration-im-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab in der Kommunikation schon immer Trends und Technologien, welche neue Formen der Zusammenarbeit kreiert haben. Ein Großteil der Kommunikation in Unternehmen, von Firmen zu Ihren Kunden und Lieferanten findet heute per E-Mail statt, wo früher Telefon, Fax oder Briefe als Medium dienten. Es findet jedoch ein Wandel statt, welcher sich in der nächsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab in der Kommunikation schon immer Trends und Technologien, welche neue Formen der Zusammenarbeit kreiert haben. Ein Großteil der Kommunikation in Unternehmen, von Firmen zu Ihren Kunden und Lieferanten findet heute per E-Mail statt, wo früher Telefon, Fax oder Briefe als Medium dienten.</p>
<p>Es findet jedoch ein Wandel statt, welcher sich in der nächsten Zeit verstärken wird. Mit den jüngeren Jahrgängen, welche in die Arbeitswelt drängen, wird sich auch die Art und Weise der Zusammenarbeit verändern.</p>
<p><span id="more-1339"></span></p>
<p><a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/Kaffeepause.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1393" title="Kaffeepause" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/Kaffeepause.png" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
<strong>Von Eve Windmüller</strong></p>
<p>Die Ziele dieser Veränderungen sind unterschiedlich, jedoch lässt sich heute schon sagen, dass die Veränderungen in der Kommunikation und Zusammenarbeit sowohl innerhalb von Unternehmen, als auch in der Interaktion mit Kunden und Konsumenten jetzt eingeleitet werden müssen.</p>
<p>Gerade im Kampf um Kunden sowie neue Mitarbeiter werden der Zugang und die konsequente Nutzung der Technologien über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Interessanterweise sind einzelne Komponenten der „neuen Welten“ durchaus bereits bei Unternehmen im Einsatz. Die weite Verbreitung in allen Unternehmen ist jedoch der jetzt notwendige anstehende Schritt.</p>
<p>Die zügige Auseinandersetzung mit den Lösungen ist auch unter Sicherheitsaspekten eine wichtige Aufgabe. Man kann beobachten, dass Mitarbeiter in Unternehmen, welche die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit nicht selbst anbieten, auf externe Konsumentenlösungen ausweichen und somit  Ihre Unternehmensinterna in Gefahr geraten.</p>
<p><strong>Die Komponenten der neuen Welt der Zusammenarbeit</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1341" title="kabel" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/kabel-e1328792970388.jpg" alt="" width="350" height="466" /></p>
<p>Nachfolgend ein Ausblick auf die Bestandteile der neuen Welten. Neue Kombinationen und Einzellösungen kommen derzeit auf den Markt bzw. sind zum Teil schon bekannt, aber nicht verfügbar.</p>
<ol>
<li><strong>Instant Messaging (IM)<br />
</strong>IM klingt wie ein alter Hut, ist aber im Unternehmenskontext weniger verbreitet als weithin angenommen. Die gewonnene Flexibilität aus Präsenzinformation, dem schnellen Kontakt und der Einbindung in Unified-Communication-Lösungen bietet im Unternehmenskontext viele Vorteile.</p>
<p>Gerade beim Arbeiten über Standorte, Länder oder sogar Zeitzonen hinweg bietet IM in der täglichen Zusammenarbeit erstaunlichen Nutzen für Mitarbeiter und Unternehmen. Auch die einfache Einbindung von Video, Filesharing sowie der Möglichkeit, Konferenzen ohne aufwändige separate Lösungen  beizuwohnen, bieten viele Mehrwerte. Durch die Einbindung von anderen Unternehmen oder sogar des Internets kann IM darüber hinaus maßgeblich zu einer verbesserten externen Kommunikation z. B. mit Kunden und Partnern beitragen.</li>
<li><strong>Collaboration Plattformen<br />
</strong>Es gibt in den meisten Unternehmen heute bereits ein Intranet. In der Regel stellt dieses jedoch eine mehr oder weniger statische Webseite dar, auf der Informationen zentral bereitgestellt werden.</p>
<p>Was fehlt, ist eine Plattform für die Zusammenarbeit. Hier könnten Mitarbeiter Dokumente hinterlegen, gemeinsame Kalender führen und Nachrichten austauschen. Dies alles in getrennten Bereichen nach Team, Projekt oder Thema unterteilt und mit Zugriffsrechten zur Absicherung versehen. Sie vermeiden so z. B., dass Dokumente per E-Mail an viele verschiedene Empfänger verteilt werden. Einzig ein Link auf das zentrale Dokument wird versandt. So wird darüber hinaus ein „Versionen-Wirrwarr“ vermieden. Auch können z. B. Alarme gesetzt werden, wenn sich Dokumente verändern und Kommentare sowie Nachrichten ausgetauscht werden. Es gibt heute bereits Lösungen, welche das gemeinsame Arbeiten an einem Dokument durch verschiedene Nutzer in Echtzeit ermöglichen.</li>
<li><strong>Social Collaboration<br />
</strong>Ein wesentlicher Treiber für den Wandel im Unternehmen sind Lösungen zur Zusammenarbeit, welche sich an den sozialen Netzwerken im Konsumentenbereich orientieren. Die Umstellung auf diese Art der Zusammenarbeit erscheint ungewohnt, funktioniert aber hervorragend.</p>
<p>An dieser Stelle sollen ausnahmsweise zwei Hersteller als Beispiel angeführt werden. Derzeit sehr erfolgreich sind sowohl <a href="http://www.yammer.com/">www.Yammer.com</a> und auch das Produkt Chatter von <a href="http://www.salesforce.com/">www.salesforce.com</a>. Diese Lösungen ergänzen sich mit den im Unternehmen bestehenden Lösungen zur Zusammenarbeit. Ein Charakteristikum der erwähnten Lösungen ist, dass beide als Service aus der Cloud angeboten werden.</p>
<p>Ein Trend für die Zukunft wird die direkte Übertragung von Social-Networking-Lösungen aus der Konsumentenwelt in die Unternehmenswelt sein. Hier werden dieselben Systeme zum Einsatz kommen und einzig ein spezifischer Unternehmensteil abgetrennt werden. Bei Google laufen z. B. bereits aktive Tests eines Google+ für Unternehmenskunden (sprich die interne Nutzung in den Unternehmen).</li>
<li><strong>Soziale Netze</strong><br />
Die Interaktion mit Konsumenten mittels sozialer Netzwerke stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung. Zum einen sind die Dynamiken der Kommunikation ungewohnt, zum anderen fehlten bislang die Integrationen der externen Konsumentenplattformen in die Unternehmenslösungen.</p>
<p>Es gibt mittlerweile die ersten erfolgreichen Beispiele für eine gelungene Integration mit dem Resultat, dass diese Unternehmen Ihre Wahrnehmung bei den Konsumenten sowohl auf der Informationsebene, als auch im aktiven Support verbessern konnten. Ein klassisches Beispiel aus dem Support ist, dass die Kunden nicht mehr nur in Ihrem Contact Center anrufen, sondern in Foren und sozialen Netzwerken nach Lösungen suchen können. Durch die Integration können Sie solche Anfragen erkennen und als Unternehmen frühzeitig adäquate Hilfe anbieten. Die „Support Experience“ verbessert sich dadurch massiv und die Kundenbindung wird verstärkt.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist, dass alle diese neuen Plattformen von Haus aus für die Nutzung von mobilen Endgeräten vorbereitet sind, und somit eine neue Mobilität und Flexibilität in der Zusammenarbeit der Mitarbeiter eines Unternehmens ermöglicht wird.</li>
</ol>
<p>All diese Tools sollen die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht verhindern, sondern unterstützen und in vielen Fällen erst ermöglichen.</p>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<p>Abbildung 1: CC BY 2.0 <a href="http://www.flickr.com/photos/abrocke/" target="_blank">abrocke</a> | flickr.com</p>
<p>Abbildung 1: CC BY 2.0 <a href="http://www.flickr.com/photos/felixhuth/">Andres Rueda</a> | flickr.com</p>
<p><strong>Über Die Autorin:</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1343" title="Eve Windmüller" src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/Windmüller.jpg" alt="" width="140" height="185" /></p>
<p><a href="https://www.xing.com/profile/Eve_Windmueller">Eve Windmüller</a> und Sabine Haas haben gemeinsam auf einer <a href="http://www.krefeld.ihk.de/ihk/info-tag-der-ihk-p984?type=Aktuelles&amp;TRK_MATR_CE_ID=c0a87361:-1cff47ef:117a78e6126:5bb0">Veranstaltung </a>der IHK referiert. Frau Windmüller ist nach neunjähriger Anstellung bei Microsoft nun als <a href="http://www.internet-information-coaching.de/Home.html">selbstständiger Internet-Coach</a> tätig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pinterest – Die „Mädchenplattform“</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Bookmarking]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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		<category><![CDATA[Pinterest]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerdings bin ich bei Pinterest angemeldet. Und ich muss sagen, dieses neue Angebot beeindruckt mich sehr, aber ich bin ja auch ein Mädchen : ). Eigentlich ist die Idee schnell erklärt: Pinterest stellt eine virtuelle Pinnwand dar, auf die der Nutzer Fotos heften kann – von Produkten, von Rezepten, von Prominenten oder Filmszenen, von Architektur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerdings bin <a href="http://pinterest.com/sabinehaas/">ich </a>bei <a href="http://pinterest.com/">Pinterest </a>angemeldet. Und ich muss sagen, dieses neue Angebot beeindruckt mich sehr, aber ich bin ja auch ein Mädchen : ).</p>
<p>Eigentlich ist die Idee schnell erklärt: Pinterest stellt eine virtuelle Pinnwand dar, auf die der Nutzer Fotos heften kann – von Produkten, von Rezepten, von Prominenten oder Filmszenen, von Architektur und Kunst, von Büchern, von schlichtweg allem, was dem User gefällt.</p>
<p><span id="more-1357"></span></p>
<p><a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/pinterest-e1328800757739.jpg"><img src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/pinterest-1024x547.jpg" alt="" title="pinterest Screenshot" width="1024" height="547" class="alignleft size-large wp-image-1358" /></a></p>
<p>Jetzt werden Sie denken: „Was ist denn daran so besonders? Das kann ich doch auch auf Facebook!“ Ja, schon. Und trotzdem ist Pinterest anderes. Die Besonderheit liegt in der Reduzierung: Der Dienst reduziert den empfohlenen Inhalt auf ein einziges aussagekräftiges Bild. Dadurch entsteht ein „virtuelles Bilderbuch“ mit wunderbaren Fotografien und eine bunte Sammlung visueller Eindrücke und Erlebnisse. Die Reduzierung auf das Bild setzt der Multimedialität des Netzes bewusst Grenzen und schafft damit eine eigene Netzästhetik – natürlich usergeneriert und von Usern bewertet. Das ist neu und zugleich faszinierend – insbesondere für Mädchen : ).</p>
<p>Ich glaube, dass Pinterest in der Lage ist, viele Netzthemen neu zu beflügeln und einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Social Web zu setzen. Einige Thesen gehen mir dazu durch den Kopf, die ich gerne mit Ihnen hier diskutieren möchte:</p>
<ol>
<li><strong>Der Trend geht von „unaufgeräumt“ zu „aufgeräumt“. </strong>Die Vielzahl der professionell eingestellten Netzinhalte gekoppelt mit den Nutzerkommentaren und Ergänzungen führt auf vielen Internetangeboten zu einer undurchsichtigen und unüberschaubaren Vielfalt, die den Nutzer überfordert. Dies ist ein Grund, warum das iPhone mit seinem „Ordnungsprinzip“ App so erfolgreich ist. Nutzer möchten „aufgeräumte Seiten“. Pinterest schafft durch seine Reduziertheit ein Gefühl der Übersichtlichkeit.</li>
<p></br></p>
<li><strong>Stückwerk soll wieder ganzheitlich zusammengeführt werden. </strong>Bewegt man sich in den sozialen Netzen, dann erhält man eine Masse von verschiedenen Informationen zu den unterschiedlichsten Inhalten. Diese Tatsache ist interessant und anregend, aber auch störend und verwirrend. Das Gesamtbild geht verloren, der „Sinn“ einer Facebook-Pinnwand erschließt sich vielen Nutzern nicht wirklich. Ich glaube, dass Pinterest versucht, der Gesamtanmutung seiner Plattform Einheitlichkeit und Sinn zu geben. Man ruft die Pinnwände auf und fühlt sich sofort durch die Gesamtwirkung der einzelnen Bilder angesprochen.</li>
<p></br></p>
<li><strong>Social Commerce funktioniert stark über die Ästhetik. </strong>Pinterest hat etwas erkannt, was viele Social-Commerce-Plattformen unterschätzen. Wenn ich im sozialen Raum einkaufe, will ich anderen Nutzer durch meine Einkäufe imponieren und sie beeindrucken. Produkte, mit denen ich mich nicht „schmücken“ kann, werde ich nie „social“ erwerben. Das heißt, je besser ein Produkt in Szene gesetzt wird, umso eher bin ich motiviert, mein Interesse für das Produkt öffentlich zu machen und zu teilen. Ästhetik wir damit im E-Commerce eine neue Dimension bekommen.</li>
<p></br></p>
<li><strong>Multimedia ist schön, Reduzierung ist manchmal noch schöner. </strong>Man sollte nicht immer alles machen, was man möglich ist. Dies gilt auch für das Internet. Nachdem es in den vergangenen Jahren Trend war, alle Inhalte möglichst multimedial aufzubereiten, zeigt Pinterest den Charme der Reduktion. Es kann durchaus die Wirkung steigern, wenn man sich bei gewissen Themen nur auf eine Ausdrucksform setzt. Weniger ist eben manchmal mehr. Twitter hat dies mit seinen 140 Zeichen bereits bewiesen.</li>
<p></br></p>
<li><strong>Die Rechtsfrage muss geklärt werden. </strong>Spiegel Online weist in einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,813571,00.html">Artikel </a>zu Recht darauf hin, dass mit Pinterest endgültig das ad absurdum geführt wird, was doch schon bei Facebook nicht funktionierte: Deutsche Nutzer haben fast keine Chance, sich ohne ständige Urheberrechtsverstöße an solchen Plattformen zu beteiligen. Darauf muss die deutsche Rechtsprechung endlich reagieren. Amerika ist da anscheinend schon viel weiter.</li>
<p></br>
</ol>
<p>Vielleicht ist es zu früh und auch zu verwegen, aufgrund einer neuen Social-Media-Plattform gleich mit fünf Thesen an den Start zu gehen. Daher freue ich mich auch über kritische und natürlich auch über zustimmende Anmerkungen.<br />
</br><br />
<strong>Update:</strong></p>
<p>Die Kollegen von t3n.de haben zu diesem Thema heute eine tolle Infografik von <a href="http://monetate.com/2012/02/5-reasons-pinterest-works-and-4-weaknesses-that-may-kill-it/#axzz1lyP1iNW8">monetate.com</a> in einem <a href="http://t3n.de/news/social-commerce-pinterest-365754/">Beitrag </a>verwendet:</p>
<p><a href="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/social-commerce-pinterest-e1328871717617.png"><img src="http://www.neolog-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/social-commerce-pinterest.png" alt="" title="Infografik Pinterest Social Commerce" width="380" height="1024" class="alignleft size-large wp-image-1381" /></a></p>
<p><strong>Beiträge, die Sie ebenfalls interessieren könnten:</strong></p>
<p><a href="http://kaithrun.de/pinterest-mehr-als-ein-gehypter-bildlesezeichen-service/">Pinterest: mehr als ein gehypter Bildlesezeichen-Service?</a> von Kai Thrun</p>
<p><a href="http://spreerecht.de/social-media-2/2012-02/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken">Pinterest und die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken</a> von Thomas Schwenke</p>
<p><a href="http://rechtzweinull.de/index.php?/archives/195-Social-Commerce-Recht-Warum-Pinterest-Co-kein-direktes-Problem-mit-dem-Urheberrecht-haben.html">Social Commerce &#038; Recht – Warum Pinterest &#038; Co kein direktes Problem mit dem Urheberrecht haben</a> von Carsten Ullbricht</p>
<p><a href="http://lumma.de/2012/02/03/pinterest-regt-mich-auf/">Pinterest regt mich auf!</a> von Nico Lumma</p>
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